SATZUNG
 
 
 
I.                    GRÜNDUNG
 
Art. 1: Es wurde von den Personen, die die vorliegende Satzung annehmen bzw. annehmen werden, ein Verband gegründet, mit der Bezeichnung:
 
 
الجمعية التونسية لمدرسي اللغة الألمانية
Tunesischer Deutschlehrerverband (TDV)
Association Tunisienne des Enseignants d‘Allemand
 
 
Art. 2: Dieser Verband zählt zu den Verbänden mit kultureller Zielsetzung
Art. 3: Der Verband verfolgt folgende Ziele:
-          die Deutschlehrer/Innen bei der Durchführung ihrer Aufgaben zu unterstützen und zu betreuen.
-          zu deren Fortbildung im In- und Ausland beizutragen.
-          kulturelle Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten für sie zu organisieren.
-          Beziehungen zu entsprechenden Verbänden im In- und Ausland herzustellen und zu pflegen.
Art. 4: Sitz des Verbandes ist Sousse / Mitteltunesien
Es besteht die Möglichkeit Zweigstellen in den Regionen des Landes zu gründen.
Art. 5: Der Fortbestand des Verbandes ist zeitlich unbegrenzt.
 
II.                  BEITRITT – MITGLIEDSCHAFT
 
Art. 6: Mitglied kann jede Person werden, die einen Studienabschluss im Fach Deutsch nachweist,  mit der Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache beauftragt und in einer staatlichen oder privaten Bildungseinrichtung tätig ist.
Art. 7: jedes Mitglied verpflichtet sich, einen Jahresbeitrag in Höhe von 20 TND zu zahlen.
Art. 8: Es steht jedem Mitglied zu, aus dem Verband auszutreten. Die Austrittserklärung erfolgt schriftlich und muss über dem Verbandsvorsitzenden (über den Generalsekretär) eingereicht werden. Bis zu seiner Benachrichtigung über die Annahme seines Antrages ist das Mitglied verpflichtet, den ausstehenden Mitgliedsbeitrag zu zahlen.
Art. 9: Jedes Mitglied, das die Grundsätze und Zielsetzungen des Verbandes achtet,  ist berechtigt, Vorstandsmitglied zu werden.
Art. 10: Mitglieder, die für den Vorstand kandidieren wollen, müssen einen entsprechenden Antrag in den dafür festgelegten Zeitraum an den Verbandsvorsitzenden (über den Generalsekretär) schriftlich stellen. 
Art. 11: Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung in direkter und geheimer Wahl.
Art. 12: Die Mitgliedschaft endet
-          durch eine per Einschreiben an den Vorstandsvorsitzenden (über den Generalsekretär) adressierten Austrittserklärung.
-          wenn ein Mitglied durch den Beschluss des Vorstand aus schwerwiegenden Gründen ausgeschlossen wird. Der Ausschluss wird erst beschlossen, nachdem der Betroffene vom Vorstand vorgeladen und ihm eine Frist anberaumt wird, um zu seinem Fehlverhalten Stellung zu nehmen. Sollte diese Frist verstreichen, ohne dass der Betroffene sie wahrnimmt, behält sich der Vorstand das Recht vor, den Ausschluss zu beschließen.
Art. 13: Der Tod, der Austritt oder der Ausschluss eines Verbandsmitgliedes zieht weder die Einstellung der Verbandsaktivität  noch die Auflösung des Verbandes nach sich.
Art. 14: Die Mitgliedschaft ist zwei Jahre gültig und kann erneuert werden.
Art. 15: Nach den ersten Wahlen wird die Mindestmitgliedschaftsdauer für eine Kandidatur zum Vorstand auf ein Jahr festgelegt.
 
III.                FINANZEN UND VERWALTUNG
 
Die Mittel des Verbandes
 
Art. 16: Dem Verband ist es untersagt, Festveranstaltungen zu organisieren mit dem Zweck die Gewinne unter ihren Mitgliedern zu teilen. Der Verband bezieht seine Einkünfte aus:
-          den Mitgliedsbeiträgen
-          den Subventionen, Spenden und Zuwendungen.
-          den Erträgen aus kulturellen Veranstaltungen.
-          den eigenen Einkünften und Vermögenszinsen.
 
Die Verwaltung
 
Art. 17: Der Verband wird von einem Vorstand geleitet, der von der Vollversammlung für die Amtsdauer von zwei Jahren gewählt wird. Der Vorstand besteht aus 9 Mitgliedern:
-          der Vorstandsvorsitzende
-          der stellvertretende Vorstandsvorsitzende
-          der Generalsekretär
-          der stellvertretende Generalsekretär
-          der Schatzmeister
-          4 Mitglieder
Art. 18: Alle Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Ihnen obliegt die Verwirklichung der Ziele des Verbandes.
Art. 19: Die Vorstandsmitglieder kommen mindestens einmal im Monat zusammen. Beschlüsse werden nach den Beratungen mit der Mehrheit der Stimmen angenommen. Die Beschlussfähigkeit setzt die Anwesenheit von mindestens 5 Vorstandsmitgliedern voraus. Die Beschlüsse werden in einem Sitzungsbuch festgehalten.
Art. 20: Der Vorstand kann auf Antrag seiner Mitglieder eine außerordentliche Vorstandssitzung einberufen.
Art. 21: Der Vorstand ist befugt, sämtliche Verbandsangelegenheiten zu erledigen außer Beschlüsse zu fassen, die in den Aufgabenbereich der Vollversammlung fallen. Er kann
-          die Geschäftsordnung ausarbeiten.
-          über den Ausschluss von Mitgliedern, gem. der Geschäftsordnung entscheiden.
-          die Ehrenmitgliedschaft einführen.
-          die Erlaubnis erteilen, Räume und die für die Durchführung von Verbandsaktivitäten erforderlichen Einrichtungen zu mieten.
-          Löhne für Dienstleistungen auszahlen, die der Verband in Anspruch genommen hat.
Art. 22:  Der Verband kann Vorstandsmitgliedern einen Teil seiner Zuständigkeiten übertragen.
Ein entsprechender Beschluss muss in diesem Fall von mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder gefasst und von mindestens zwei Mitgliedern, darunter dem Vorsitzenden, unterzeichnet und im Sitzungsprotokoll aufgenommen werden.
Art. 23: Aufgaben der Vorstandsmitglieder
-          Der Vorsitzende: er führt die Geschäfte des Verbandes, sorgt für die Umsetzung seiner Beschlüsse und vertritt den Vorstand nach außen.
-          Der Stellvertretende Vorsitzende: Er vertritt den Vorsitzenden, übernimmt jedoch seine Aufgaben, nur wenn er von ihm damit beauftragt wird. Er tritt seine Nachfolge an im Falle seines Todes oder seines Rücktritts.
-          Der Generalsekretär: Er ist verantwortlich für Schrift- , Protokollführung und den Schriftverkehr.
-          Der stellvertretende Generalsekretär: Er hilft dem Generalsekretär bei der Erledigung seiner Aufgaben.
-          Der Schatzmeister: Er verwaltet die Finanzen des Verbandes. Er regelt den Zahlungsverkehr (Einnahmen und Ausgaben) und begleicht die vom Vorstand ausgestellten Rechnungen. Er Kassiert die Mitgliedsbeiträge und muss über die finanzielle Entwicklung des Verbandes Buch führen. Er muss die Rechnungen und Unterlagen aufbewahren, um sie den Beamten des Finanzamtes vorzulegen.
Art. 24: Die Ein- und Auszahlungen erfolgen durch einen vom Verbandsvorsitzenden und dem Schatzmeister unterschriebenen Beleg.
Art. 25: Der Vorstand bestimmt die Höhe des Mitgliedschaftsbetrags und kann sie am Ende des Kalenderjahres abändern oder streichen.
Art. 26: Nach der Gründungsversammlung des Verbandes erfolgt die Ausgabe der Beitrittserklärungen. Die Kandidatur für den Vorstand wird erst frei gegeben, wenn die Zahl der registrierten Mitglieder mindestens hundert erreicht hat.
Art. 27: Der Vorstand nimmt die Anträge der Wahlkandidaten zwei Monate vor dem Wahlversammlungstemin entgegen.
Art. 28: Der Vorstand löst sich auf, wenn 5 von insgesamt 9 Mitgliedern des Vorstandes ihren Rücktritt erklären. In diesem Fall wird eine außerordentliche Wahlversammlung einberufen um einen neuen Vorstand bis zur nächsten ordentlichen Wahlversammlung zu wählen.
 
IV.                Die Vollversammlung
 
Art. 29: Die Vollversammlung setzt sich aus allen Verbandsmitgliedern, die ihre Mitgliedsbeiträge entrichtet haben. Sie wird einmal im Jahr, im Oktober, einberufen. Die Benachrichtigung der Verbandsmitglieder erfolgt schriftlich 15 Tage vor Versammlungsbeginn.
Art. 30: Sie nimmt die Tätigkeits- und Kassenberichte des Vorstandes entgegen und stellt die vorab festgelegten Tagesordnungspunkte zur Debatte.
Art. 31: sie bewilligt den Erwerb von Immobilien, die der Verbandstätigkeit dienlich sind. Diese Entscheidung bedarf der Zustimmung der aktiven Mitglieder mit 2/3 Mehrheit.
Art. 32: Zu einem Beschluss, der die Verwaltung der Immobilien des Verbandes betrifft, ist eine Mehrheit von 2/3 der aktiven Mitglieder erforderlich.
Art. 33: Die Entscheidungen der Vollversammlung werden durch die einfache Mehrheit getroffen. Die Wahl erfolgt in geheimer Abstimmung.
Art. 34: Die außerordentliche Vollversammlung kann bei Bedarf vom Vorsitzenden oder auf an den Vorsitzenden adressierten schriftlichen Antrag von einem Drittel der aktiven Mitglieder einberufen werden.
 
V.                  Änderung der Satzung
 
Art. 35: Eine Änderung der Satzung kann vorgenommen werden,
1.       auf Vorschlag des Vorstandes
2.       auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Drittel der registrierten Mitglieder.
Art. 36: In beiden o.g. Fällen müssen die Änderungsvorschläge auf der Tagesordnung der ordentlichen oder außerordentlichen Vollversammlung stehen, Die Änderung bedarf der zwei Drittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Sollte bei der ersten Sitzung die Beschlussfähigkeit nicht erreicht werden, muss eine zweite Vollversammlung binnen 15 Tage einberufen werden, deren mit der einfachen Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefassten Beschlüsse verbindlich sind.
Art. 37: Eine Änderung der vorliegenden Satzung muss der gleichen Voraussetzungen und Verfahren unterliegen, die die Gründung des Verbandes gesetzlich regeln.
 
VI.                Auflösung und Abwicklung
 
Art. 38: Die Auflösung des Verbandes erfolgt nur unter Berücksichtigung der Art. 34 und 35
Art. 39: Im Falle der Auflösung des Verbandes wird in einer zu diesem Zweck einberufenen Vollversammlung über die Übertragung des Verbandsvermögens entschieden. Staatliche Subventionen werden gem. den geltenden gesetzlichen Vorschriften aus dem verbleibenden Verbandsvermögen dem Staat übertragen.